Wandertipps

Über das Trinken auf Wanderungen

Über das Trinken auf Wanderungen

Jeder weiß es: Trinken auf Wanderungen ist wichtig , ja bei jedem Sport, überhaupt generell. Wichtiger als Essen.

Und trotzdem vergisst man es manchmal. Das Durstgefühl ist individuell, und je nach Anstrengung und Wetterlagen kann es sein, dass man gar nicht daran denkt, seinen Flüssigkeitspegel aufrecht zu erhalten.

Trinken auf Wanderungen: Wasser und der Körper

Es ist bekannt, dass der Körper zu großen Teilen aus Wasser besteht.
Wasseranteile:

  • Blut: 83 %
  • Muskeln: 75 %
  • Fettgewebe: 12 %

Bereits bei einem Wasserverlust von 2 % des Körpergewichts drohen Muskelkrämpfe, wenn der Körper 15 % seines Körpergewichts an Wasser verliert ist dies tödlich.

Trinken auf Wanderungen: Warum ist Flüssigkeitszufuhr wichtig?

Der Stoffwechsel basiert auf Wasser – ohne Wasser kein Stoffwechsel, keine Körperfunktion. Wasser leitet Stoffe im Körper weiter, Wasser kühlt durch Verdunstung, also beim Schwitzen, den Körper ab und mindert die Gefahr eines Hitzschlags.

Trinken auf Wanderungen: Wie viel Wasserzufuhr benötigt der Körper?

Zuerst: Der Körper verliert im Normalfall über die Haut, Nieren, Atmung und Darm am Tag rund 2 bis 3 Liter. Bei sportlicher Betätigung kommt noch der Wasserverlust durch Schwitzen dazu. Das können bis zu 1,5 Liter stündlich sein, aber auch mehr, je nach Intensität der Sportart und Temperatur.

Trinken auf Wanderungen: Was ist mit den Salzen im Wasser?

Beim Schwitzen verliert der Körper nicht nur Wasser, sondern bekanntlich auch Elektrolyte wie Mineralien und Salze – Kochsalz (NaCl), Kalzium, Kalium und Magnesium, um nur die wichtigsten zu nennen.

Trinken auf Wanderungen: Auffüllen des Wasservorrats

Also, trinken, trinken, trinken ist die Devise. Beim Leistungssport ebenso wie beim Wandern, Bergsteigen und was man in der Natur so alles macht. Hochmineralisierte Mineralwässer haben mehr als 1500 mg/l an Elektrolyten. Man kann den Gehalt auf dem Etikett nachlesen. Leitungswasser hat zwar nicht so viel Inhaltstoffe, ist aber durchaus geeignet. Heilwasser und Quellwasser sind nicht so optimal um einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf zu ersetzen. Mischt man seinem Wasser etwas Apfelsaft o.ä. bei, hat man nicht nur den einen oder anderen Zusatzstoff aufgenommen, sondern durch den Geschmack des Getränks bildet sich auch kein “unstillbares” Durstgefühlt.
Eher ungeeignet sind kohlesäurehaltige Wässer während der Tour, da sie die Sauerstoffaufnahme behindern.

Quelle: Sportslife Magazin

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