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	<title>bwegt Archive - Dieter Buck</title>
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	<description>Genussvoll wandern und reisen</description>
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	<title>bwegt Archive - Dieter Buck</title>
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		<title>Verkehrsminister Hermann: Kurzurlaub – ganz nah mit dem Nahverkehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dieter_Buck]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2021 09:01:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wandertipps]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[bwegt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinsam mit Verkehrsminister Winfried Hermann habe ich kürzlich meinen neuen Wanderführer &#8222;Wandern mit der Bahn in Baden-Württemberg&#8220; der Mobilitätsmarke bwegt vorgestellt.&#160; „Wer sich 2021 für den Urlaub zu Hause entscheidet, muss deshalb nicht auf eine gute Zeit verzichten“, weiß Hermann. „Wir Baden-Württemberger haben das Glück, in einer der vielfältigsten und naturreichsten Regionen Deutschlands zu leben. So liegt das nächste Mikroabenteuer nie weiter entfernt als der nächste Bahnhof“. Über den bwegt-Wanderführer Der Wanderführer „Wandern mit der Bahn in Baden-Württemberg“ ist beim ‚verlag regionalkultur‘ erschienen und für 16,90 € in allen gängigen Buchhandlungen im Land erhältlich, natürlich auch in Bahnhofsbuchhandlungen. Gegliedert nach den vier Himmelsrichtungen führen 25 Strecken durch die schönsten Landschaften des Landes, von der Bergstraße bis an den Bodensee, von der Ortenau bis nach Oberschwaben. Klimafreundlich und stressfrei Wer seine nächste Wanderung mit dem öffentlichen Nahverkehr und nicht mit dem eigenen Auto ansteuert, tut gleichzeitig sogar noch was für die Umwelt. &#160;Minister Hermann sagt dazu: „Ohne Stau, mit viel Beinfreiheit und eigenem Fahrer oder Fahrerin beginnt der Urlaub dann nicht nur nachhaltig, sondern auch entspannt. Zudem werden auch in diesem Sommer mit dem „bwAboSommer“ für Abo-Kundinnen und Kunden Reisen über die Verbundgrenzen hinaus kostenfrei gemacht.“ Ein schönes Dankeschön mit dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dieterbuck.de/verkehrsminister-hermann-kurzurlaub-ganz-nah-mit-dem-nahverkehr">Verkehrsminister Hermann: Kurzurlaub – ganz nah mit dem Nahverkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://dieterbuck.de">Dieter Buck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gemeinsam mit Verkehrsminister Winfried Hermann habe ich kürzlich meinen neuen Wanderführer &#8222;Wandern mit der Bahn in Baden-Württemberg&#8220; der Mobilitätsmarke bwegt vorgestellt.&nbsp;</strong></p>
<p>„Wer sich 2021 für den Urlaub zu Hause entscheidet, muss deshalb nicht auf eine gute Zeit verzichten“, weiß Hermann. „Wir Baden-Württemberger haben das Glück, in einer der vielfältigsten und naturreichsten Regionen Deutschlands zu leben. So liegt das nächste Mikroabenteuer nie weiter entfernt als der nächste Bahnhof“.</p>
<h2>Über den bwegt-Wanderführer</h2>
<p>Der Wanderführer „Wandern mit der Bahn in Baden-Württemberg“ ist beim ‚verlag regionalkultur‘ erschienen und für 16,90 € in allen gängigen Buchhandlungen im Land erhältlich, natürlich auch in Bahnhofsbuchhandlungen. Gegliedert nach den vier Himmelsrichtungen führen 25 Strecken durch die schönsten Landschaften des Landes, von der Bergstraße bis an den Bodensee, von der Ortenau bis nach Oberschwaben.</p>
<h2>Klimafreundlich und stressfrei</h2>
<p>Wer seine nächste Wanderung mit dem öffentlichen Nahverkehr und nicht mit dem eigenen Auto ansteuert, tut gleichzeitig sogar noch was für die Umwelt. &nbsp;Minister Hermann sagt dazu: „Ohne Stau, mit viel Beinfreiheit und eigenem Fahrer oder Fahrerin beginnt der Urlaub dann nicht nur nachhaltig, sondern auch entspannt. Zudem werden auch in diesem Sommer mit dem „bwAboSommer“ für Abo-Kundinnen und Kunden Reisen über die Verbundgrenzen hinaus kostenfrei gemacht.“ Ein schönes Dankeschön mit dem man Baden-Württemberg im wahrsten Sinne des Wortes ‚erfahren‘ kann.</p>
<p>Einen Film zum neuen Wanderführer mit Verkehrsminister Hermann und mir gibt es auf <a href="https://www.regio-tv.de/mediathek/video/wandern-im-laendle-mit-der-bahn/" target="_blank" rel="noopener"><em><strong>regio-tv.de.</strong></em></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Touren im bwegt-Wanderführer &#8222;Wandern mit der Bahn&#8220; sind so konzipiert, dass selbst bei einer etwas längeren Anfahrt alle ausgewählten Wanderungen an einem Tag zeitlich gut zu bewältigen sind.</p>
<p>→ Praktische Hinweise zu den Bahnverbindungen<br />
→ Detaillierte Karten zu jeder Tour sowie ein Übersichtsplan<br />
→ Mit GPS-Tracks zum Download<br />
→ Wissenswertes zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand und Einkehrmöglichkeiten</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-1016 alignleft" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-02-um-14.47.52-174x300.png" sizes="(max-width: 144px) 100vw, 144px" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-02-um-14.47.52-174x300.png 174w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-02-um-14.47.52.png 592w" alt="Wandern mit der Bahn in Baden-Württemberg" width="144" height="248"><strong>Wandern mit der Bahn in Baden-Württemberg –&nbsp;Mit bwegt zu den 25 schönsten Touren im Land.</strong></p>
<p>Hrsg. vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.<br />
160 Seiten<br />
Klappenbroschur<br />
<a href="https://www.bwegt.de/land-und-leute/das-land-erleben/wandern-mit-bwegt" target="_blank" rel="noopener"><em><strong>Mehr Informationen</strong></em></a><br />
<a href="https://verlag-regionalkultur.de/buecher/natur-und-oekologie/1253/wandern-mit-der-bahn-in-baden-wuerttemberg?c=169" target="_blank" rel="noopener"><em><strong>Bestellung</strong></em></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Titelfoto: Verkehrsministerium Baden-Württemberg</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dieterbuck.de/verkehrsminister-hermann-kurzurlaub-ganz-nah-mit-dem-nahverkehr">Verkehrsminister Hermann: Kurzurlaub – ganz nah mit dem Nahverkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://dieterbuck.de">Dieter Buck</a>.</p>
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		<title>Mit der Gäubahn ins Gäu: Von Horb nach Rexingen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dieter_Buck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2018 10:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wandertipps]]></category>
		<category><![CDATA[bwegt]]></category>
		<category><![CDATA[Horb]]></category>
		<category><![CDATA[Rexingen]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[Werbung] Horb, das zwar im Gäu gelegene, aber auch &#8222;Tor zum Schwarzwald&#8220; genannte Fachwerkparadies, ist Ausgangspunkt dieser Wanderung. An- und Abfahrt erfolgen gemütlich, stressfrei und erholsam mit der Gäubahn, und da der Bahnhof in der Nähe der Altstadt liegt, ist auch gleich zu Beginn eine interessante Strecke durch das alte Städtchen garantiert. Auch diese Wanderung von Horb nach Rexingen fand in Zusammenarbeit mit bwegt statt, der neuen Mobilitätsmarke in Baden-Württemberg. Man steigt – gefühlt senkrecht – entlang der alten Mauern an, die einen Eindruck wie Weinbergmauern erwecken, vom Neckar hinauf zum höchsten Punkt der Stadt. Es wachsen hier aber keine Weinreben, sondern ganz idyllisch Bohnen, Tomaten und andere Leckereien in winzig kleinen Gärtchen. Danach wandert man durch einen teilweise fast urwaldartig wuchernden Wald, kommt an einem der größten jüdischen Friedhöfe des Landes vorbei und durchquert das historisch interessante Rexingen. Über den aussichtsreichen Stallberg und den mit ebenso viel Aussicht gesegneten Schütteturm hoch über Horb geht es dann zurück ins Städtchen, wo man den Ausflug ausklingen lassen kann. Ausgangspunkt: Horb, Bahnhof. Von Horb nach Rexingen: der Wegverlauf Wir gehen vom Bahnhofsgebäude in der Lindenstraße auf die Stadt zu und überqueren die Dammstraße. Bereits jetzt hat man einen prächtigen Blick auf die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dieterbuck.de/horb-nach-rexingen">Mit der Gäubahn ins Gäu: Von Horb nach Rexingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://dieterbuck.de">Dieter Buck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>[Werbung] Horb, das zwar im Gäu gelegene, aber auch &#8222;Tor zum Schwarzwald&#8220; genannte Fachwerkparadies, ist Ausgangspunkt dieser Wanderung. An- und Abfahrt erfolgen gemütlich, stressfrei und erholsam mit der Gäubahn, und da der Bahnhof in der Nähe der Altstadt liegt, ist auch gleich zu Beginn eine interessante Strecke durch das alte Städtchen garantiert. Auch diese Wanderung von Horb nach Rexingen fand in Zusammenarbeit mit bwegt statt, der neuen Mobilitätsmarke in Baden-Württemberg.</p>
<p><span id="more-692"></span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-693" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-nach-rexingen-horb.jpg" alt="Die Wanderung von Horb nach Rexingen startet im schönen Horb" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-nach-rexingen-horb.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-nach-rexingen-horb-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-nach-rexingen-horb-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-nach-rexingen-horb-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-nach-rexingen-horb-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Man steigt – gefühlt senkrecht – entlang der alten Mauern an, die einen Eindruck wie Weinbergmauern erwecken, vom Neckar hinauf zum höchsten Punkt der Stadt. Es wachsen hier aber keine Weinreben, sondern ganz idyllisch Bohnen, Tomaten und andere Leckereien in winzig kleinen Gärtchen. Danach wandert man durch einen teilweise fast urwaldartig wuchernden Wald, kommt an einem der größten jüdischen Friedhöfe des Landes vorbei und durchquert das historisch interessante Rexingen. Über den aussichtsreichen Stallberg und den mit ebenso viel Aussicht gesegneten Schütteturm hoch über Horb geht es dann zurück ins Städtchen, wo man den Ausflug ausklingen lassen kann.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-709" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Dieter-Buck-unterwegs-mit-der-Gäubahn-und-bwegt.jpg" alt="Dieter Buck unterwegs mit der Gäubahn und bwegt" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Dieter-Buck-unterwegs-mit-der-Gäubahn-und-bwegt.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Dieter-Buck-unterwegs-mit-der-Gäubahn-und-bwegt-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Dieter-Buck-unterwegs-mit-der-Gäubahn-und-bwegt-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Dieter-Buck-unterwegs-mit-der-Gäubahn-und-bwegt-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Dieter-Buck-unterwegs-mit-der-Gäubahn-und-bwegt-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p><strong>Ausgangspunkt:</strong><br />
Horb, Bahnhof.</p>
<h2>Von Horb nach Rexingen: der Wegverlauf</h2>
<p>Wir gehen vom Bahnhofsgebäude in der Lindenstraße auf die Stadt zu und überqueren die Dammstraße. Bereits jetzt hat man einen prächtigen Blick auf die Stadt, die sich den Hügel hinaufzieht. Danach bringt uns der Flößersteg über den Neckar, anschließend überqueren wir noch einen Kanal. Schaut man hier nach rechts und links entlang der Häuser, kommt einem die Bezeichnung &#8222;Klein-Venedig&#8220; unwillkürlich in den Sinn.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-694" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb.jpg" alt="An manchen Stellen erinnert Horb an Venedig" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-1080x675.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Durch einen Hausdurchlass kommen wir zur Neckarstraße. Hier halten wir uns links. Bald nehmen wir die rechts in Richtung &#8222;Marktplatz&#8220; hinauf gehende Treppe. Es gibt von unten verschiedene Wege hinauf zum Marktplatz, im Prinzip ist es egal, welchen man nimmt; man hält sich an der zentralen Straße Marktplatz einfach links.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-695" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-2.jpg" alt="Ausblick auf Horb" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-2.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-2-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-2-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-2-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-2-1080x675.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Empfohlen sei aber folgende Variante: Am nächsten Querweg halten wir uns links, dann geht es auf dem weiter hinauf ziehenden Weg in Richtung &#8222;Burggarten Weisser Garten&#8220;. Bald kann man nach links einen kurzen Abstecher zum &#8222;Kakteengarten&#8220; machen. Ansonsten steigen wir vor der Mauer wieder auf einer Treppe (&#8222;Burggarten&#8220;) hoch. Links liegt das ehemalige Dominikanerinnenkloster (Obere Sammlung) – heute Sitz des Finanzamts, in dem sich auch der Weiße Garten befindet. Er ist zu bestimmten Zeiten geöffnet. Rechts sehen wir die Stiftskirche Heilig Kreuz.</p>
<p>Nach dem ehemaligen Kloster halten wir uns links zum Schurkenturm. Er wurde in nachstaufischer Zeit erbaut und schützte die gefährdete Westseite der Stadt gegen die vom steil ansteigenden Schütteberg herabkommenden Feinde. Im 18. und 19. Jahrhundert diente er als Gefängnis. Ende des 14. Jahrhunderts war ihm die Obere Feste vorgelagert, in der die österreichischen Obervögte residierten. Sie wurde 1396/97 als Burghaus mit Schildmauer erbaut und 1758 auf Abbruch verkauft. An die Anlage erinnern nur noch wenige Mauerreste und der kleine Burggarten westlich der Oberen Sammlung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-696" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-Stiftskirche-Heilig-Kreuz.jpg" alt="Die Stiftskirche Heilig Kreuz in Horb" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-Stiftskirche-Heilig-Kreuz.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-Stiftskirche-Heilig-Kreuz-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-Stiftskirche-Heilig-Kreuz-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-Stiftskirche-Heilig-Kreuz-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/horb-Stiftskirche-Heilig-Kreuz-1080x675.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Vorbei an einem Spielplatz erreichen wir bald eine kleine, verschlossene Kapelle, danach quert die Panoramastraße. Etwas nach links versetzt nehmen wir den auf der anderen Straßenseite abgehenden Kropfbrunnenweg; als Wanderwegmarkierung können wir uns am Zeichen des Jakobswegs, in diesem Fall dem Kinzigtäler Jakobsweg, orientieren.</p>
<p>Nun wandern wir immer auf diesem Weg, der uns zwischen Häusern und Kleingärten durch eine üppige Natur führt. Nach einer u-förmigen Kurve biegen wir vor Haus Nr. 1 rechts ab. Nun steigt es wieder etwas an. Dass wir durch ein Naturschutzgebiet wandern, erkennen wir an der wuchernden Flora um uns herum, teilweise hängen die Äste und Waldreben, ja sogar urwaldgleich Lianen über den Weg.</p>
<p>Gleich nach einem rechts abgehenden Weg nehmen wir an der Verzweigung mit den Zeichen blaue Raute und Jakobsweg den linken Weg. Wir kommen an zwei Lichtungen vorbei, in denen wir markante Kiefern sehen. Bald verlassen wir den Wald und gehen rechts neben der Straße weiter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-697" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/2-Ihlingen-_C3A4744.jpg" alt="Auf dem Weg von Horb nach Rexingen, kurz vor Ihlingen" width="2880" height="1920" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/2-Ihlingen-_C3A4744.jpg 2880w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/2-Ihlingen-_C3A4744-300x200.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/2-Ihlingen-_C3A4744-768x512.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/2-Ihlingen-_C3A4744-1024x683.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/2-Ihlingen-_C3A4744-1080x720.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 2880px) 100vw, 2880px" /></p>
<p>Kurz darauf orientieren wir uns rechts in Richtung &#8222;Ihlingen&#8220;. Nach der Bushaltestelle &#8222;Ihlingen Ort&#8220; zieht die Straße nach rechts, wir zweigen aber links ab und gehen hinein nach Ihlingen. Gleich darauf biegen wir vor dem Fahrverbotsschild rechts ab in die Rexinger Straße. Etwas später halten wir uns links in die Toggenburger Straße.</p>
<p>Nun sehen wir links der Straße die interessante Jakobuskirche mit ihrem wehrhaft und romanisch wirkenden wuchtigen Turm. An der Verzweigung nach Haus Nr. 20 gehen wir geradeaus in der Toggenburger Straße weiter, nun wieder bergauf. Nach einer Linkskurve halten wir uns rechts in die Vogelsangstraße. Nach Haus Nr. 7 sehen wir das Wanderschild &#8222;Ihlingen Vogelsangstraße (492 m)&#8220;. Hier nehmen wir den links in den Wald hinein führenden Pfad.</p>
<p>Jetzt steigen wir im Wald an bis zum Wasserbehälter und dem Wanderschild &#8222;Ihlinger Berg (561 m)&#8220;. Davor noch sollten wir uns umdrehen, denn wir haben einen reizvollen Rückblick über die Wiesen und Wälder.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-698" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Ausblick-vor-dem-Ihlinger-Berg.jpg" alt="Ausblick vor dem Ihlinger Berg" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Ausblick-vor-dem-Ihlinger-Berg.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Ausblick-vor-dem-Ihlinger-Berg-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Ausblick-vor-dem-Ihlinger-Berg-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Ausblick-vor-dem-Ihlinger-Berg-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Ausblick-vor-dem-Ihlinger-Berg-1080x675.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<h3>Rexingen: Johanniter und Juden prägten einst den Ort</h3>
<p>Am Wasserbehälter biegen wir rechts ab in Richtung &#8222;Jüdischer Friedhof Rexingen&#8220;. In wenigen Minuten haben wir den 1760 angelegten Jüdischen Friedhof, einen der größten in Württemberg, erreicht. Er ist zwar verschlossen, aber auch durch den Zaun kann man die interessanten Grabsteine betrachten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-699" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Jüdischer-Friedhof-Rexingen.jpg" alt="Der Jüdische Friedhof in Rexingen" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Jüdischer-Friedhof-Rexingen.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Jüdischer-Friedhof-Rexingen-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Jüdischer-Friedhof-Rexingen-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Jüdischer-Friedhof-Rexingen-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Jüdischer-Friedhof-Rexingen-1080x675.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Danach folgen wir dem abwärts führenden Sträßchen. Vor einer Linkskurve sehen wir links ehemalige Bierkeller, in denen sich heute aber Fledermäuse wohl fühlen. Ab jetzt kommen wir immer wieder an interessanten Schildern der &#8222;Rexinger Themenwege&#8220; vorbei. Sie erklären die historischen Gebäude in Rexingen sowie die Besonderheiten der Natur. Wer mehr wissen möchte als auf den Tafeln steht, kann sich über einen QR-Code weitere Informationen auf sein Handy laden.</p>
<p>Bald erreichen wir die ersten Häuser von Rexingen. Über fünf Jahrhunderte prägte der in Rexingen sitzende Johanniter-Orden die Geschicke des ab dem 12. Jahrhunderts genannten Ortes Rexingen. Sehenswert sind auch die Reste der einst blühenden jüdischen Gemeinde in Form von Gebäuden. Alle sind durch Tafeln sowie einen QR-Code erklärt.</p>
<p>Wir gehen immer abwärts, bald in der Kirchstraße an der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist vorbei. Sie ist innen mit Wandmalereien geschmückt. Danach erreichen wir die querende Freudenstädter Straße. Wer will geht kurz nach links zur evangelischen Kirche; das Gebäude war früher die jüdische Synagoge.</p>
<p>Ansonsten halten wir uns rechts zum Schandturm, hinter dem wir einen lustig plätschernden Brunnen entdecken. Hier biegen wir am Wanderzeichen &#8222;Schandturm (468 m)&#8220; links ab in Richtung &#8222;Stallberg&#8220;. Gleich danach orientieren wir uns links in die Bergstraße.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-700" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Schandturm-in-Rexingen.jpg" alt="Der Schandturm in Rexingen" width="1200" height="1200" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Schandturm-in-Rexingen.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Schandturm-in-Rexingen-150x150.jpg 150w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Schandturm-in-Rexingen-300x300.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Schandturm-in-Rexingen-768x768.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Schandturm-in-Rexingen-1024x1024.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Schandturm-in-Rexingen-1080x1080.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Sie steigt steil an und bringt uns zur Freudenstädter Straße, wobei wir unterwegs nicht nur an einem alten gusseisernen Brunnen, sondern auch an einigen Tafeln mit Erklärungen zur ehemaligen jüdischen Bevölkerung vorbeikommen. Oben an der Freudenstädter Straße biegen wir am Wanderschild &#8222;Rexingen Mitteldorf (490 m)&#8220; rechts ab, dann halten wir uns bei Haus Nr. 5 in die übernächste Straße (Unterer Augstbaum) links. Vor der Doppelgarage gehen wir links hinauf bis zur querenden K 4779.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-701" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Blick-über-Felder.jpg" alt="Weiter Blick über die Felder" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Blick-über-Felder.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Blick-über-Felder-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Blick-über-Felder-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Blick-über-Felder-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Blick-über-Felder-1080x675.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Dort gehen wir mit viel Aussicht über die weite Felderlandschaft, ja sogar bis zur Schwäbischen Alb, geradeaus weiter und erreichen bald den &#8222;Stallberg (585 m)&#8220;; hier halten wir uns rechts in Richtung &#8222;Schütteturm&#8220;. Nach einem Wäldchen geht bei einem rechts stehenden Flurkreuz ein Weg ab, wir wandern aber noch kurz geradeaus weiter bis zu einem querenden Sträßchen. Hier orientieren wir uns links.</p>
<p>Wo die Straße links in Richtung &#8222;Schütte Camping&#8220; abknickt gehen wir auf dem Feldweg geradeaus weiter bis vor den Campingplatz. Ist kein Betrieb können wir das rechts liegende Bogenschießgelände durchqueren; wird geschossen sollten wir den Campingplatz links umgehen. Dazu folgen wir der Straße nach links, dann halten wir uns zweimal rechts, danach am querenden Weg vor dem Wald links. Hier treffen beide Wege wieder zusammen.</p>
<p>Wir folgen dem Sträßchen weiter, wieder durch den Wald. Kurz nachdem ein Schild nach rechts nach &#8222;Horb&#8220; verwiesen hat, nehmen wir den mit der blauen Raute rechts abzweigenden Pfad. Er bringt uns zum Schild &#8222;Schütteturm Ottilienkapelle (515 m)&#8220;, dem aus einem Wachturm hervorgegangenen Schütteturm und der kleinen Kapelle von etwa 1430; sie wird bei Augenleiden aufgesucht. Von hier aus haben wir einen schönen Blick hinab auf Horb.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-702" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/schütteturm.jpg" alt="Der Schütteturm" width="1200" height="1200" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/schütteturm.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/schütteturm-150x150.jpg 150w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/schütteturm-300x300.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/schütteturm-768x768.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/schütteturm-1024x1024.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/schütteturm-1080x1080.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Rechts der Kapelle geht der markierte Wanderweg ab. Er führt uns entlang der Kreuzwegstationen steil hinab, bis wir wieder die Panoramastraße erreicht haben. Nun können wir rechts oder links des Spielplatzes hinab zum Marktplatz gehen.</p>
<p>Wir haben jetzt verschiedene Möglichkeiten. Wer will hält sich am oberen Ende des Marktplatzes rechts und geht auf bekanntem Weg zurück zum Bahnhof. Man kann aber auch durch den von schönen Gebäuden umstandenen Marktplatz weitergehen.</p>
<h3>Horb – sehenswerte Häuser und Brunnen</h3>
<p>Eines der schönsten Gebäude ist das links stehende, herrschaftliche Geßlersche Amtshaus; in ihm sitzt unter anderem das Bürgerbüro. Es ist mit einem prächtigen Barockportal und dem von Kaiser Karl VI. verliehenen Adelswappen des Obervogts Johann Joseph Geßler von Braunegg verziert. Der Obervogt hat sich um den Wiederaufbau der Stadt verdient gemacht, wollte sich für sein 1745 gekauftes Haus aber die Aussicht ins Neckartal freihalten und ließ auf der Südseite des Marktplatzes eine Häuserlücke unbebaut.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-703" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Geßlersche-Amtshaus-in-Horb.jpg" alt="Das Geßlersche Amtshaus in Horb" width="1200" height="1200" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Geßlersche-Amtshaus-in-Horb.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Geßlersche-Amtshaus-in-Horb-150x150.jpg 150w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Geßlersche-Amtshaus-in-Horb-300x300.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Geßlersche-Amtshaus-in-Horb-768x768.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Geßlersche-Amtshaus-in-Horb-1024x1024.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Geßlersche-Amtshaus-in-Horb-1080x1080.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Auch der vierröhrige Renaissance-Marktbrunnen aus der Renaissance ist bemerkenswert; wir sehen ihn links vor dem Geßlerschen Amtshaus. Er wurde bereits 1372 erwähnt und ist mit einem Löwen verziert, der ein vergoldetes Schwert und ein von einem hohenbergischen und österreichischen Wappen verziertes Schild trägt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-704" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Renaissance-Marktbrunnen-in-Horb.jpg" alt="Renaissance-Marktbrunnen in Horb" width="1200" height="1200" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Renaissance-Marktbrunnen-in-Horb.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Renaissance-Marktbrunnen-in-Horb-150x150.jpg 150w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Renaissance-Marktbrunnen-in-Horb-300x300.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Renaissance-Marktbrunnen-in-Horb-768x768.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Renaissance-Marktbrunnen-in-Horb-1024x1024.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Renaissance-Marktbrunnen-in-Horb-1080x1080.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Auch das mit Malereien verzierte Rathaus ist sehenswert. Etwas später beginnt die Straße Burgstall. Hier können wir nach links in Richtung &#8222;Liebfrauenkirche&#8220; etwas hinab gehen. Unten sehen wir den schönen Platzbrunnen. Er wurde 1579 nach einer verheerenden Überschwemmungskatastrophe im Renaissancestil neu errichtet und ist mit einem lebensgroßen Ritterstandbild von Erzherzog Ferdinand II. von Österreich-Tirol geschmückt. Der heutige Brunnen ist jedoch eine Kopie von 1960.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-706" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Platzbrunnen-in-Horb.jpg" alt="Der Platzbrunnen in Horb" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Platzbrunnen-in-Horb.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Platzbrunnen-in-Horb-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Platzbrunnen-in-Horb-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Platzbrunnen-in-Horb-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Platzbrunnen-in-Horb-1080x675.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Dann gehen wir wieder hinauf und überqueren die Straßen Marktplatz (rechts) und Burgstall (links). Danach führen uns Treppen wieder hinab bis zur Neckarstraße. Etwas weiter rechts befindet sich der Hausdurchlass, den wir noch von Anfang her kennen. Über den Kanal und den Neckar spazieren wir zurück zum Bahnhof. Hier können wir wieder bequem mit der Bahn zurück fahren und die Eindrücke der Wanderung von Horb nach Rexingen Revue passieren lassen.</p>
<div id="attachment_708" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-708" class="wp-image-708 size-full" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/dieter-buck-unterwegs-mit-bwegt.jpg" alt="Dieter Buck unterwegs mit bwegt" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/dieter-buck-unterwegs-mit-bwegt.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/dieter-buck-unterwegs-mit-bwegt-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/dieter-buck-unterwegs-mit-bwegt-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/dieter-buck-unterwegs-mit-bwegt-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/dieter-buck-unterwegs-mit-bwegt-1080x675.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-708" class="wp-caption-text">Foto: ©bwegt – Mobilitätsmarke</p></div>
<p><strong>Länge:</strong> Etwa 12 km.<br />
<strong>Zeit:</strong> Etwa 4 Stunden.<br />
<strong>Höhenunterschied:</strong> Etwa 410 m.<br />
<strong>Empfohlene Karte: </strong>Wanderkarte Oberes Nagoldtal (LGL).<br />
<strong>Sonstiges:</strong> Wir wandern auf festen Wegen, kurze Stücke auf Pfaden.<br />
<strong>Einkehrmöglichkeiten:</strong> Horb, Rexingen.<br />
<strong>Öffentliche Verkehrsmittel:</strong> Gäubahn.</p>
<p>Mehr Informationen zu dieser Tour sowie einen stimmungsvollen Film dazu gibt es auf <em><a href="https://www.bwegt.de/land-und-leute/bwegt-magazin/mit-der-gaeubahn-ins-gaeu-von-horb-nach-rexingen/" target="_blank" rel="noopener">bwegt.de.</a></em></p>
<p>Weitere Touren mit bwegt führten mich <a href="https://dieterbuck.de/vom-bodensee-zum-mindelsee" target="_blank" rel="noopener"><em>vom Bodensee an den Mindelsee</em></a> und<a href="https://dieterbuck.de/murrbahn-hohenlohe" target="_blank" rel="noopener"><em> durch das schöne Hohenlohe</em></a>.</p>
<p><em>Bildrechte Titelbild: ©bwegt – Mobilitätsmarke und Dieter Buck</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dieterbuck.de/horb-nach-rexingen">Mit der Gäubahn ins Gäu: Von Horb nach Rexingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://dieterbuck.de">Dieter Buck</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vom Bodensee zum Mindelsee: Mit der Gäubahn zur Zwei-Seen-Tour</title>
		<link>https://dieterbuck.de/vom-bodensee-zum-mindelsee</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dieter_Buck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 09:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wandertipps]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensee]]></category>
		<category><![CDATA[bwegt]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[Werbung] Nun fand sie also statt, meine zweite Wanderung in Zusammenarbeit mit bwegt, der neuen Mobilitätsmarke in Baden-Württemberg. Unter dem Signum bwegt gibt es ja bekanntlich die Murrbahn von Crailsheim nach Stuttgart und die Gäubahn von Stuttgart nach Konstanz am Bodensee. Für meine erste Tour mit bwegt habe ich die Murrbahn genommen, diesmal fuhr ich auf der Gäubahnstrecke Richtung Bodensee. Die Vorzüge einer Fahrt mit der Murrbahn zu einer Wanderung konnte ich bereits vor kurzem testen, meine Artikel zu dieser umweltfreundlichen Anreise sind an verschiedenen Stellen zu finden, hier im bwegt-Magazin sowie auf meiner Homepage. Meine zweite Fahrt in Zusammenarbeit mit bwegt führte mich ans andere Ende unseres schönen Landes, und zwar mit der Gäubahn an den Bodensee. Nicht ganz an deren Endpunkt in Konstanz, aber immerhin bis zur historischen Stadt Radolfzell. Der Bodensee stand also auf dem Programm. Aber nicht nur der: Die Tour führte zum idyllischen Mindelsee, der einen ganz anderen Charakter als das Schwäbische Meer aufweist. A propos Schwäbisches Meer: Radolfzell, der Ausgangspunkt dieser Wanderung, war einst eine badische Stadt. Aber das soll keine Rolle spielen, die Tour ist, unabhängig von der Geschichte des Ausgangspunktes, ein herrliches, bleibendes Erlebnis. Aber der Reihe nach. Kurzer Strandbesuch am Bodensee [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dieterbuck.de/vom-bodensee-zum-mindelsee">Vom Bodensee zum Mindelsee: Mit der Gäubahn zur Zwei-Seen-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://dieterbuck.de">Dieter Buck</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[Werbung] Nun fand sie also statt, meine zweite Wanderung in Zusammenarbeit mit bwegt, der neuen Mobilitätsmarke in Baden-Württemberg. Unter dem Signum bwegt gibt es ja bekanntlich die Murrbahn von Crailsheim nach Stuttgart und die Gäubahn von Stuttgart nach Konstanz am Bodensee. Für meine <a href="https://dieterbuck.de/murrbahn-hohenlohe" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>erste Tour mit bwegt habe ich die Murrbahn genommen</em></a>, diesmal fuhr ich auf der Gäubahnstrecke Richtung Bodensee.</p>
<p><span id="more-675"></span></p>
<p>Die Vorzüge einer Fahrt mit der Murrbahn zu einer Wanderung konnte ich bereits vor kurzem testen, meine Artikel zu dieser umweltfreundlichen Anreise sind an verschiedenen Stellen zu finden, hier im bwegt-Magazin sowie auf meiner Homepage.</p>
<p>Meine zweite Fahrt in Zusammenarbeit mit bwegt führte mich ans andere Ende unseres schönen Landes, und zwar mit der Gäubahn an den Bodensee. Nicht ganz an deren Endpunkt in Konstanz, aber immerhin bis zur historischen Stadt Radolfzell.</p>
<p>Der Bodensee stand also auf dem Programm. Aber nicht nur der: Die Tour führte zum idyllischen Mindelsee, der einen ganz anderen Charakter als das Schwäbische Meer aufweist. A propos Schwäbisches Meer: Radolfzell, der Ausgangspunkt dieser Wanderung, war einst eine badische Stadt. Aber das soll keine Rolle spielen, die Tour ist, unabhängig von der Geschichte des Ausgangspunktes, ein herrliches, bleibendes Erlebnis.</p>
<p>Aber der Reihe nach.</p>
<h2>Kurzer Strandbesuch am Bodensee</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-677" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/schiff-bodensee.jpg" alt="Segelschiff am Bodensee" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/schiff-bodensee.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/schiff-bodensee-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/schiff-bodensee-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/schiff-bodensee-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/schiff-bodensee-1080x675.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Nach einer gemütlichen Anfahrt, bei der man sich bereits auf die kommenden Wanderstunden einstellen konnte, lockte am Ausgangspunkt Radolfzell zuerst einmal der Bodensee – wenn man schon hier ist, sollte man ihn sich schon einmal ansehen; der Mindelsee läuft ja nicht davon.</p>
<p>Und so ist es praktisch, dass gleich hinter dem Bahnhof der Radolfzeller Strand liegt. Die Segelschiffe im Hafen lagen noch in morgendlicher Ruhe, die Stimmung &#8222;am See&#8220;, wie er unter Insidern verkürzt genannt wird, entsprach einer &#8222;blauen Stunde&#8220;, die man eigentlich erst später am Abend erwarten würde. Das habe ich auf mich wirken lassen, vor einer Wanderung an einem heißen Sommertag ist so eine Einstimmung sicher nicht das schlechteste.</p>
<p>Danach folgte ein Wegstück durch die Stadt. Allerdings konnte ich dieses durch eine Durchquerung des liebevoll angelegten Stadtgartens auflockern – ein Bummel durch die sehenswerte Altstadt oder gar einen Besuch des berühmten Münsters verlegte ich angesichts der kommenden Tour auf einen anderen Tag.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-678" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Stadtgarten-Radolfzell.jpg" alt="Der Stadtgarten in Radolfzell" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Stadtgarten-Radolfzell.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Stadtgarten-Radolfzell-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Stadtgarten-Radolfzell-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Stadtgarten-Radolfzell-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Stadtgarten-Radolfzell-1080x675.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Die Stadtgärtner waren schon schwer am Arbeiten. Gießen in diesen heißen Tagen steht jeden Morgen auf dem Programm. Trotzdem blieb ihnen noch Zeit, den Wanderer auf die Hummeln aufmerksam zu machen, die in großer Zahl das Schleierkraut umschwirrten. Für solche Tipps ist man ja dankbar, ohne sie lässt man vielleicht manches Highlight unbeachtet links liegen. Danke also dafür.</p>
<h2>Die &#8222;Fischerin vom Bodensee&#8220;, ein Revival</h2>
<p>Nach dem Stadtgarten folgte eine weitere Sehenswürdigkeit, die allerdings vermutlich nicht von jedermann in ihrer vollen Bedeutung geschätzt wird: Auf dem Weg lag das Kino Universum. Eigentlich ist so ein Kino nichts Besonderes. Dieses jedoch wartete, zumindest von außen, mit dem unveränderten Charme der fünfziger oder sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts auf. Passend dazu wurde die legendäre &#8222;Fischerin vom Bodensee&#8220; angekündigt. Ein Schmankerl also, das sicher nicht von jedermann gewürdigt wird, um das Nostalgiker und Cineasten aber bestimmt dankbar sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-679" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/kino-2.jpg" alt="Kino mit Fischerin vom Bodensee" width="1058" height="771" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/kino-2.jpg 1058w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/kino-2-300x219.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/kino-2-768x560.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/kino-2-1024x746.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1058px) 100vw, 1058px" /></p>
<p>Danach folgte ein Wegstück durch den Randbezirk von Radolfzell: Ich wanderte eine Weile durch die Häuserlandschaft; nichts hässliches natürlich, das hätte man am Bodensee auch nicht erwartet, aber auch nicht die optimale Wanderlandschaft. Aber auch diese Strecke hatte ich bald hinter mir, und die Natur erwartete mich.</p>
<h2>Toscanafeeling im Bodenseehinterland</h2>
<p>Aber kaum hatte ich die Bebauung überwunden und die kleine Kapelle St. Anna am Waldhag am Ortsrand hinter mir, ließ ich mich vor lauter Begeisterung über die Natur ringsum zu einem Weg verlocken, der zwar in seinem Charakter stark an die Toscana erinnerte, der sich aber leider als Holzweg entpuppte. Schön war er aber doch. Keine Reue über den Fehltritt also.</p>
<p>Kurz danach schwenkte ich dann aber doch auf den richtigen Weg ein. Ein Stück durch einen prächtigen Wald folgte. Wie übrigens auch später: Die Waldstücke hier sind ausgesprochen schön und naturnah, an manchen Stellen findet man auch fast dschungelartig wirkende, von den Bäumen hängende Lianen – Tarzan lässt grüßen.</p>
<p>Etwas später erreichte ich das Mindelseeried. Nun erwartete mich eine typische Riedlandschaft mit hohen Schilfbeständen. Dies ist ein Landschaftselement, das man hier, vor den sanften Hügeln, wohl nicht unbedingt gesucht hätte. Aber Schilf ist immer schön und interessant, und später werde ich noch eine etwas wildere Steigerung dieser Bewuchsform erleben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-680" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Ried-am-Mindelsee.jpg" alt="Ried am Mindelsee" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Ried-am-Mindelsee.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Ried-am-Mindelsee-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Ried-am-Mindelsee-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Ried-am-Mindelsee-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Ried-am-Mindelsee-1080x675.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Es folgte ein Wegstück zwischen Wiesen. Hinter einer Linkskurve fand ich eine Infotafel zum Mindelsee. Die Erkenntnisse daraus sind nicht von schlechten Eltern, sie sollen deshalb nicht unter den Teppich gekehrt werden. Schließlich bewegte ich mich bei dieser Tour in einer biologisch höchst interessanten Landschaft.</p>
<h2>Der Mindelsee – ein besonderes Gewässer</h2>
<p>Der Mindelsee, ein einst neun Kilometer langer Schmelzwassersee, liegt in der Grundmoränenlandschaft des Bodanrücks, die während der letzten Eiszeit vom Rheingletscher modelliert wurde und seit etwa 14 000 Jahren eisfrei ist. Seit 1938 stehen der Mindelsee und seine Umgebung unter Naturschutz, es handelt sich um das zweitälteste Naturschutzgebiet des Landes, das in diesem Jahr 80-jähriges Jubiläum feiert. Das Moor ist bis zu zehn Meter mächtig. Der bis zu 13,5 Meter tiefe See ist 2,2 Kilometer lang und 500 Meter breit, seine Uferlänge beträgt 5,3 Kilometer.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-682" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Mindelsee.jpg" alt="Am Mindelsee" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Mindelsee.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Mindelsee-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Mindelsee-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Mindelsee-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Mindelsee-1080x675.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Hier hat man schon fast 700 Blütenpflanzen, 120 Moos- und mehrere Hundert Algenarten gezählt, außerdem 594 Käfer-, 433 Schmetterlings- und 40 Libellenarten. Mehr als 90 Vogelarten, darunter so seltene wie Drosselrohrsänger, Flussseeschwalbe, Neuntöter und Schwarzkehlchen, brüten hier. Jedes Jahr wechseln über 20 000 Reiherenten im Herbst am See ihr Federkleid. Auch die Insektenwelt hat Besonderheiten aufzuweisen: Hier leben Sumpfschrecke, Sumpfgrille und die Tagfalter Blaukernauge und Goldener Scheckenfalter. An Libellenarten findet man Helm-Azurjungfer, Gebänderte Prachtlibelle und die Späte Adonislibelle. Im Wasser leben Plötze, Rotfeder, Barsch, Hecht, Aal und Brachsen, und bis in die 1930er-Jahre sogar über zwei Meter lange Welse – 1938 wurde ein 2,40 Meter langes Exemplar gefangen! Kostbarkeiten der Pflanzenwelt sind in den Feucht- und Riedwiesen Mehlprimel, Fettkraut, Breitblättriges Wollgras, Schwalbenwurz-Enzian und stark gefährdete Orchideen wie Glanzstendel und Sommer-Drehwurz. An Standorten auf trockenen Wiesen wachsen das Kleine Knabenkraut, Brand-Knabenkraut und Frühlings-Enzian. Seit 1976 ist das Naturschutzgebiet als &#8222;International bedeutsames Feuchtgebiet für Wat- und Wasservögel&#8220; gemäß der Ramsar-Konvention anerkannt und es ist ein wichtiger Bestandteil des internationalen Netzwerks &#8222;Natura 2000&#8220;.</p>
<h2>Einkehr im Rosen Stüble …</h2>
<p>Es ging in der trotz der Vormittagsstunde bereits glühenden Mittagssonne noch etwas weiter hinauf, dann erreichte ich den Dürrenhof. Er wurde von Pferden bewacht, die mit der Gestaltung ihrer Decken eher Zebras imitierten. Vor allem aber wies er eine Einrichtung auf, die man bei diesem Wetter dankbar begrüßte: das Rosen Stüble. Das ist ein Raum, in dem man sich mittels Selbstbedienung kühle Getränke aus dem Automat herauslassen kann. Verschiedene Kuchen, auch eine Art Käspätzle für diejenigen, die es etwas deftiger mögen, erhält man von der Haustochter frisch gewärmt. Gesessen und mich ausgeruht habe ich &#8211; nach Biergartenart unter einem schattigen Kastanienbaum &#8211; im Freien. Ich hätte gut hier bleiben und den Tag an mir vorüberziehen lassen können. Das war aber nicht der Sinn dieses Ausflugs, die Pflicht, sprich der Weiterweg, rief …</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-683" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Rosenstüble-am-Mindelsee.jpg" alt="Rosenstüble am Mindelsee" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Rosenstüble-am-Mindelsee.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Rosenstüble-am-Mindelsee-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Rosenstüble-am-Mindelsee-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Rosenstüble-am-Mindelsee-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Rosenstüble-am-Mindelsee-1080x675.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<h2>… und eine Seefarbe wie ein Südsee-Atoll</h2>
<p>Weiter ging es. Die Belohnung, dass ich mich aufgerafft hatte, folgte zugleich: Kurz nach dem Dürrenhof bot sich eine Aussicht auf den Mindelsee, wie man ihn sich nicht erträumt hätte. Nicht nur dass man von der Anhöhe schön auf den See herabsehen konnte und er sich auch in seiner ganzen Länge – mehr als ich in Erinnerung hatte – zeigte, er wies auch eine wunderbare türkise Farbe auf, die mehr an ein Südseeatoll oder mindestens einen Gebirgssee erinnerte als dass man sie in einem Waldsee im Ländle vermutet hätte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-684" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Vom-Bodensee-zum-Mindelsee.jpg" alt="Vom Bodensee zum Mindelsee" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Vom-Bodensee-zum-Mindelsee.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Vom-Bodensee-zum-Mindelsee-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Vom-Bodensee-zum-Mindelsee-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Vom-Bodensee-zum-Mindelsee-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Vom-Bodensee-zum-Mindelsee-1080x675.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Irgendwann musste ich mich aber doch von diesem Anblick losreißen und weiter wandern. Hinab zum Hirtenhof und danach durch eine Wiesenlandschaft, in der man vermutlich im Frühjahr und Frühsommer die oben erwähnten, in Trockenwiesen wachsenden Pflanzen wie Kleines Knabenkraut, Brand-Knabenkraut und Frühlings-Enzian findet. Jetzt war es aber Spätsommer, und außer ein paar Weideröschen blühte nichts mehr. Dafür plätscherte ein Bächlein, was zumindest mental für eine kleine Abkühlung sorgte.</p>
<p>Was folgte war die oben angekündigte Steigerung eines Weges durch Schilfwiesen. Herrlich, ein Landschaftserlebnis, das durchaus in den Dschungel passen würde: Von links und rechts hingen die Pflanzen über den Weg, fast hätte man eine Machete gebraucht, um sich durchzukämpfen. Man darf zwar den Abzweig nicht verpassen, aber sonst ist dies ein bleibendes Erlebnis.</p>
<p>Anschließend folgt ein Wegstück, das mit alleeartig begleitenden Birken ein wenig an den Nordschwarzwald erinnert. Auch hier wies der Wald mit seinen Lianen wiederum ein wenig Dschungelelemente auf. Der Weg führte mich nun am Südufer des Mindelsees entlang. Man kam zwar nur an wenigen Stellen direkt zum Wasser hin, ab und zu konnte man dort jedoch trotzdem ein Pärchen in seiner Einsamkeit aufschrecken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-685" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Wanderung-vom-Bodensee-zum-Mindelsee.jpg" alt=" Wanderung vom Bodensee zum Mindelsee" width="1200" height="750" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Wanderung-vom-Bodensee-zum-Mindelsee.jpg 1200w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Wanderung-vom-Bodensee-zum-Mindelsee-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Wanderung-vom-Bodensee-zum-Mindelsee-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Wanderung-vom-Bodensee-zum-Mindelsee-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/09/Wanderung-vom-Bodensee-zum-Mindelsee-1080x675.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Viel zu schnell war dann der (relativ) kühle Wald aber wieder zu Ende, danach führte mich ein Sträßchen nach Markelfingen. Nun war der Weg einfach: Immer schnurstracks geradeaus gehend erreichte ich am Ortsende die Bahnstation. Dahinter lag zwar der Bodensee, aber den durfte ich ja schon vor einigen Stunden in Radolfzell genießen, das reichte für diesen Tag.</p>
<p>Also erwartete ich die Bahn, die mich in Richtung Heimat befördern sollte. Der &#8222;Seehas&#8220;, die beliebte Zugverbindung am Bodenseeufer, ließ auch nicht lange auf sich warten.</p>
<p>Was bleibt noch zu sagen? Glück muss der Mensch haben: Schon seit dem Dürrenhof schickte ich ab und zu besorgte Blicke zum Himmel, wo sich Gewitterwolken bedrohlich auftürmten. Sie störten meinen Rückweg aber nicht sonderlich. Aber beim nächsten Umsteigen, kurz vor Eintreffen des Zuges, erwischte mich die von lautem Donnergrollen begleitete nasse Sturzflut doch noch.</p>
<p>Aber ich war unter dem schützenden Dach über dem Bahnsteig ja auf der sicheren Seite. Um es etwas poetischer zu sagen: Unter dem sicheren Dach von bwegt, so dass ich im Trockenen wieder zurückfahren und den peitschenden Regen hinter dem Fenster ansehen konnte.</p>
<p>Mehr Bilder von der Wanderung gibt es <a href="http://baden-wuerttemberg-blog.blogspot.com/2018/09/wandern-mit-bwegt-vom-bodensee-zum.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>hier</strong></a>.</p>
<h2>Weitere Informationen:</h2>
<p>Die 16 Kilometer lange Tour bringt etwa 150 Höhenmeter mit sich. Für die Begehung sollte man mit rund 4 Stunden rechnen.</p>
<p>Empfehlenswerte Karten:<br />
Wanderkarte Westlicher Bodensee (LGL); Wanderkarte mit Radwegen Blatt 51-529 Bodensee West NaturNavi.</p>
<p>Eine genaue Beschreibung der Wanderung sowie eine interessante Foto- und Filmdokumentation gibt es im Magazin von <a href="https://www.bwegt.de/land-und-leute/bwegt-magazin/mit-der-gaeubahn-zur-wanderung-vom-bodensee-zum-mindelsee/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bwegt.de</a>. Mehr Fotos finden Sie bei <a href="https://www.instagram.com/dieter_buck_wanderautor/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Instagram</a> und <a href="http://baden-wuerttemberg-blog.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p>
<p><em>Fotos: bwegt und Dieter Buck</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dieterbuck.de/vom-bodensee-zum-mindelsee">Vom Bodensee zum Mindelsee: Mit der Gäubahn zur Zwei-Seen-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://dieterbuck.de">Dieter Buck</a>.</p>
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		<title>Durch das schöne Hohenlohe &#8211; Wandern entlang der Murrbahn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dieter_Buck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2018 08:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wandertipps]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[bwegt]]></category>
		<category><![CDATA[Hohenlohe]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[Werbung] Dieses Mal war ich im Auftrag von bwegt, der neuen Mobilitätsmarke in Baden-Württemberg, auf Wandertour. Wobei ich sagen muss, eigentlich bin ich ja fast jeden Tag unterwegs. Das Besondere heute: Ich fahre bequem mit dem bwegt-Zug in seinen gemütlich eingerichteten neuen Wagen mit dem Landeswappen zum Ausgangsort. Wandern mit der Bahn mache ich zwar ab und zu, habe auch schon ein paar Bücher über diese Möglichkeit der Anfahrt geschrieben, aber es passt halt nicht immer. Heute passt es. Ausgesucht habe ich mir eine Strecke am Anfang der Murrbahn, die in Crailsheim beginnt. Unweit davon steht auf einer Anhöhe der vom Schwäbischen Albverein in unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit erbaute Burgbergturm. Nun war ich ja schon öfters in der Gegend, dort hinauf hat es mich aber seltsamerweise noch nie verschlagen. Da es in Ilshofen-Eckartshausen einen recht geschickt liegenden Bahnhof gibt, startet meine Tour dort. Am Anfang steht das Schlüsselholen Zuerst steht aber etwas anderes auf dem Programm: Der Turm ist nur sonn- und feiertags geöffnet. An anderen Tagen muss man sich den Schlüssel bei Ilse Bühler holen. Sie wohnt in der Nähe des Bahnhofs und ist, wie eigentlich alle Menschen hier im Dunstkreis von Franken und Hohenlohe, ausgesprochen nett und freundlich. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dieterbuck.de/murrbahn-hohenlohe">Durch das schöne Hohenlohe &#8211; Wandern entlang der Murrbahn</a> erschien zuerst auf <a href="https://dieterbuck.de">Dieter Buck</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[Werbung] Dieses Mal war ich im Auftrag von bwegt, der neuen Mobilitätsmarke in Baden-Württemberg, auf Wandertour. Wobei ich sagen muss, eigentlich bin ich ja fast jeden Tag unterwegs. Das Besondere heute: Ich fahre bequem mit dem bwegt-Zug in seinen gemütlich eingerichteten neuen Wagen mit dem Landeswappen zum Ausgangsort.<br />
<span id="more-592"></span>Wandern mit der Bahn mache ich zwar ab und zu, habe auch schon ein paar Bücher über diese Möglichkeit der Anfahrt geschrieben, aber es passt halt nicht immer. Heute passt es.</p>
<div id="attachment_647" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-647" class="size-large wp-image-647" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0311-1024x678.jpg" alt="Dieter Buck unterwegs mit bwegt. " width="1024" height="678" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0311-1024x678.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0311-300x199.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0311-768x509.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0311-1080x715.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-647" class="wp-caption-text">Foto: ©bwegt &#8211; Mobilitätsmarke</p></div>
<p>Ausgesucht habe ich mir eine Strecke am Anfang der Murrbahn, die in Crailsheim beginnt. Unweit davon steht auf einer Anhöhe der vom Schwäbischen Albverein in unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit erbaute Burgbergturm. Nun war ich ja schon öfters in der Gegend, dort hinauf hat es mich aber seltsamerweise noch nie verschlagen. Da es in Ilshofen-Eckartshausen einen recht geschickt liegenden Bahnhof gibt, startet meine Tour dort.</p>
<h2>Am Anfang steht das Schlüsselholen</h2>
<p>Zuerst steht aber etwas anderes auf dem Programm: Der Turm ist nur sonn- und feiertags geöffnet. An anderen Tagen muss man sich den Schlüssel bei Ilse Bühler holen. Sie wohnt in der Nähe des Bahnhofs und ist, wie eigentlich alle Menschen hier im Dunstkreis von Franken und Hohenlohe, ausgesprochen nett und freundlich. Auch um einen guten Tipp zum Wegverlauf ist sie nicht verlegen.</p>
<p>Und so startet diese Tour schon recht gut, mit einem freundliche Lächeln und guten Wünschen für die Wanderung.</p>
<p>Dann folgt zuerst einmal eine kurze Strecke durch den Ort. Abwechslung bieten die freilaufenden Hühner in einem Garten, glückliches Volk, bleibt nur zu hoffen, dass nicht einmal die Hühnersuppe auf sie wartet. Die Tiere gegenüber am Gartenzaun sind dafür künstlich geschaffen: Marienkäfer, Schnecken, Steinböcke und andere Skulpturen. Kinder würden sich daran erfreuen. Ebenso an dem Spielplatz am Ortsende, bei dem man sie aber auf die Rückkehr vertrösten müsste.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-594" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-wiesen-eckartshausen-1024x640.jpg" alt="Mit der Murrbahn zu den Wiesen bei Eckartshausen" width="1024" height="640" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-wiesen-eckartshausen-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-wiesen-eckartshausen-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-wiesen-eckartshausen-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-wiesen-eckartshausen-1080x675.jpg 1080w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-wiesen-eckartshausen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Danach geht es durch Wiesen und Felder zum Wald. Es ist Sommer und das Getreide leuchtet gelb in der Sonne. Aber auch die Sonne leuchtet, denn sie schickt ihre Strahlen durch einen Apfelbaum. Weil es recht früh ist und sie noch tief steht, brechen sich die Strahlen zu einem Sonnenkranz. Simpel, einfach, eine physikalische Angelegenheit – hätte ich in der Schule aufgepasst, könnte ich es erklären – aber immer wieder ein Erlebnis.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-595" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-baum-in-sonne-1024x640.jpg" alt="Die Sonnenstrahlen brechen am frühen Morgen durch die Baumkrone." width="1024" height="640" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-baum-in-sonne-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-baum-in-sonne-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-baum-in-sonne-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-baum-in-sonne-1080x675.jpg 1080w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-baum-in-sonne.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Ein Erlebnis ist auch der folgende Wald. Jetzt im Hochsommer freut man sich an seinem kühlenden Schatten. Im Frühjahr mit frischem Grün und wahrscheinlich dem jahreszeitlich passenden Bodenbewuchs aus Anemonen; vor allem aber im Herbst muss er eine Farbenpracht abgeben, die das Wandern in ihm zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.</p>
<p>Der Weg steigt recht mäßig an – man kann es kaum glauben, dass man auf einen Berg mit einem Aussichtsturm geht. Ist aber auch gut so: Es war wie immer beim Bahnfahren: Kaum rollte der Zug, meldete sich der Hunger. Aber nicht nur bei mir. Überall raschelte es, jeder packte sein Vesper aus. Was hat die Bahn nur an sich?</p>
<h2>Roth Ruhe – mit oder ohne rot</h2>
<p>Jedenfalls ist der Bauch voll und würde noch keine steile Steigung vertragen. Bald kommt eine Raststation, die 1890 errichtete Roth Ruhe, die auch mit einer Bank ausgestattet ist. Vor ihr kündet ein Stein vom Bau der Burgbergstraße in den Jahren 1887 bis 1890.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-596" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-rot-ruhe-1024x640.jpg" alt="Kühle Erholung bei der Roth Ruhe" width="1024" height="640" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-rot-ruhe-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-rot-ruhe-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-rot-ruhe-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-rot-ruhe-1080x675.jpg 1080w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-rot-ruhe.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Ich bin ja bescheiden, angesichts des vollen Magens reicht mir ein Schluck aus der Wasserflasche. Und weiter geht es, immer noch geradeaus, zwar mit einigen Windungen, vorbei am Teufelsklingenweg, aber ohne Abzweig bis zu einer Wegspinne. Jetzt muss man nach links abbiegen.</p>
<p>Wobei ich hier gerade merke, dass meine Karte entweder etwas älter ist, oder diese generell nicht stimmt – die markierten Wanderwege verlaufen etwas anders als auf meiner Karte verzeichnet, ich habe den Weg mit dem blauen Balken auch bereits verlassen – wenn ich ihm gefolgt wäre, wäre ich an der Wasserscheide zwischen der Jagst und der Bühler vorbei gekommen.</p>
<p>So musste ich mir meinen Weg also alleine suchen. Im dichten Wald ist das ja nicht ganz so einfach. Hat aber funktioniert. Auch dank einer Navigationsapp, die noch nicht einmal das Netz braucht.</p>
<p>Jedenfalls, jetzt geht es nach links, etwas später auf dem Burgbergweg nach rechts. Danach folgt der einzige etwas steilere Anstieg der Tour. Zum Glück ist er nur kurz. Nach dem Wald sind drei Mammutbäume zu sehen. Kurz ihre Geschichte gefällig? Sie ist hoch interessant:</p>
<h2>Auch ein König kann sich täuschen</h2>
<p>Der auch Wellingtonie genannte amerikanische Gebirgsmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) wurde erst 1850 von dem Engländer Lobb in der Sierra Nevada (Kalifornien) entdeckt. Er fand dort einen Bestand von neunzig Bäumen des bis dahin unbekannten, zur Familie der Sumpfzypressen gehörenden Nadelbaumes. Die Entdeckung erregte ein derartiges Aufsehen, dass der Baum von den Engländern nach ihrem Nationalheiligen „Wellingtonia“, von den Amerikanern „Washingtonia“ benannt wurde. Der lateinische Name entstand dadurch, dass man später eine Verwandtschaft zu der schon einige Jahre vorher entdeckten „Sequoia“ feststellte. Der Gattungsname kommt von Se-Quo-Yah. Dies war ein Irokese, der als erster ein indianisches Alphabet entwickelte; er führte bei den Indianern Nordamerikas auch die Schrift ein. Die ersten Bäume kamen 1853 nach Europa, in Württemberg ließ König Wilhelm I. („der König unter den Landwirten und der Landwirt unter den Königen“) Samen in den Kalthäusern der Wilhelma aussäen.</p>
<p>Weil die Bäume so groß sind dachte der König, dass auch die Samen groß sein müssten und bestellte ein Pfund davon. Nun sind aber die Samen der Mammutbäume ausgesprochen klein und leicht und es kamen ein paar Tausend davon ins Land.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-603" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-mammutbaume-1024x640.jpg" alt="Mammutbäume unterhalb des Burgbergturms" width="1024" height="640" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-mammutbaume-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-mammutbaume-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-mammutbaume-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-mammutbaume-1080x675.jpg 1080w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-mammutbaume.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Die Topfpflänzchen wurden im Jahre 1865 an die Staatswaldungen im Land verteilt, um zu erproben, ob dieser Baum, der schnell wächst und große Holzmengen liefert, auch in unseren Wäldern heimisch wird. Allerdings sind in dem kalten Winter 1879/80 die meisten der Bäumchen erfroren. Die verbliebenen sind nun vierzig bis fünfzig Meter hoch und damit höher als die heimischen Baumarten.</p>
<p>In Amerika gibt es Mammutbäume im Alter von bis zu 4000 Jahren, bis zu 120 Meter hoch und mit einem Durchmesser über 15 Meter. Als dort 1891 ein Riesen-Mammut gefällt wurde, zählte man auf seiner entrindeten Stammscheibe bei einem Durchmesser von 3,60 Meter 1341 Jahresringe. Der &#8211; auch industriefeste &#8211; Baum kam in der Zeit des Tertiärs auf der gesamten Nordhemisphäre vor; sein Holz war wesentlich an der Braunkohlebildung beteiligt.</p>
<p>Diese drei Mammutbäume hier sind zwar (noch nicht) so groß wie ihre berühmten amerikanischen Zeitgenossen, dafür weisen sie aber eine ungewöhnliche Wuchsform auf, sowas habe ich noch nie gesehen. Der erste ist etwa in mittlerer Höhe gespalten. Ob da wohl ein Blitz seine Hände mit im Spiel hatte? Die beiden anderen sind bis kurz über dem Erdboden zusammen gewachsen, streben dann aber als zwei Einzelbäume gen Himmel. Ob sie eine gemeinsame Wurzel haben oder auch einmal ganz früh gespalten wurden? Rätsel über Rätsel.</p>
<p>Jedenfalls jetzt steigt es an, auf dem einzigen Naturpfad dieser Wanderung übrigens. Türkenbundlilien säumen den Weg. Das ist auch nicht alltäglich.</p>
<h2>Heute keine Einkehr</h2>
<p>Nach ein paar Windungen stehe ich oben auf der Hochfläche. Ein Kirchenmodell weist darauf hin, dass hier einmal eine beliebte Wallfahrtskirche stand. Eine erste schöne Aussicht hat man bereits von hier, sie wird aber später auf dem Turm noch getoppt werden.</p>
<p>Eine Tafel erzählt die Sagen von den drei Steinen und dem Marienbrunnen. Dahinter sehe ich eine Büste von König Wilhelm I. Ja, genau der mit den Mammutbäumen. Und ein kleines Exemplar dieser Sorte wächst auch hinter der Büste.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-604" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-kirche-burgberg-wilhelm-1024x640.jpg" alt="Modell der ehemaligen Wallfahrtskirche und Büste von König Wilhelm I" width="1024" height="640" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-kirche-burgberg-wilhelm-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-kirche-burgberg-wilhelm-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-kirche-burgberg-wilhelm-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-kirche-burgberg-wilhelm-1080x675.jpg 1080w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-kirche-burgberg-wilhelm.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Dahinter wartet bereits der Aussichtsturm. Davor laden Tische, Bänke und Stühle zur Rast. Leider bietet der Burgbergwirt aber nur sonn- und feiertags eine Vesperkarte mit verschiedenen Würstchen und anderem, außerdem Kaffee und Kuchen an. Heute ist aber ein Werktag. Schade. Nur nicht dran denken …</p>
<div id="attachment_648" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-648" class="wp-image-648 size-large" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0357-1024x678.jpg" alt="Dieter Buck wandert entlang der Murrbahn mit bwegt" width="1024" height="678" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0357-1024x678.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0357-300x199.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0357-768x509.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0357-1080x715.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-648" class="wp-caption-text">Foto: ©bwegt &#8211; Mobilitätsmarke</p></div>
<p>Einen Schlüssel habe ich ja zum Glück, also in den Turm und hinauf. 145 Stufen sind es insgesamt, und es wird immer wärmer. Oben öffne ich dann die Rolläden und genieße den Ausblick aus den vier Öffnungen. Ein kurzer Blick auf das GPS-Gerät zeigt was ich bereits &#8222;geleistet&#8220; habe: Bis zum Turm 7,5 Kilometer in1 ¾ Stunden und, einschließlich Turm, 150 Höhenmeter. Immerhin.</p>
<h2>Dank Schwäbischem Albverein: Hohenloher Ebene vom Feinsten</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-605" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-burgbergturm-1024x640.jpg" alt="Vom Burgbergturm hat man eine wunderschöne Aussicht" width="1024" height="640" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-burgbergturm-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-burgbergturm-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-burgbergturm-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-burgbergturm-1080x675.jpg 1080w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-burgbergturm.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Hier sei einfach mal aufgezählt, was alles vom hohenloher und fränkischen Land zu sehen ist:</p>
<ul>
<li>Durch die <strong>erste Öffnung</strong> sieht man nach Nordost, von links gesehen zur Frankenhöhe, zur Hohenloher Ebene, zur Crailsheimer Hardt und zu den Ellwanger Bergen.</li>
<li>Die <strong>zweite Öffnung</strong> geht nach Südost, von links gesehen sieht man Schloss Baldern und den Ipf, das Härtsfeld, die Ellwanger Bergen, die Mittlere Alb mit den Kaiserbergen und bis nach Südwest mit der Frickenhofer Höhe.</li>
<li>Durch die <strong>dritte Öffnung</strong> sieht man nach Südwest zum Welzheimer Wald, zum Murrhardter Wald, den Löwensteiner Bergen, dem Mainhardter Wald, zum Odenwald im Hintergrund, und zu den Haller und Hohenloher Bergen.</li>
<li>Die <strong>vierte Öffnung</strong> richtet sich nach Nordwest: auf der linken Seite zum Odenwald, zur Hohenloher Ebene (Fränkischer Schild) und bis zur Frankenhöhe im Nordosten.</li>
</ul>
<p>Es braucht eine Weile, bis ich alles gesucht und gefunden habe. Zum Glück scheint die Sonne und ich kann die Aussicht so richtig genießen. Das Weinschorle zum Genuss fehlt halt …</p>
<h2>Erbauung und Liebe</h2>
<p>Über den Öffnungen sind Zeichnungen der zu sehenden Landschaft angebracht – oder hat jemand beim Lesen der obigen Aufzählung gedacht, ich wüsste das alleine?! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> So ist es nun auch wieder nicht … Dabei finden wir folgenden Sinnspruch, ganz im Stil der Erbauungszeit des Turms: &#8222;Uns zum Geschenk ist dieser Turm erstellt, dann wir uns freu’n an Gottes Welt./Nun liegt’s an uns ob man im rechten Geist und dankbar sich des Baues wert erweist,/dass unser Burgberg sei nun immer da und unverschandelt, was immer war:/als Ort des Friedens und der weiten Schau Liebling und Kleinod unserem Heimatgau.&#8220;</p>
<p>Zu diesem doch etwas nachdenklich machenden Spruch passen auch die eigentlich eher unerwünschten Kritzeleien an der Holzwand: Rundum ein Fries von Herzchen, ist ja gut, Liebe ist ja schön und wichtig. Außerdem ein von einem großen Herzen eingerahmter Satz: &#8222;Ich Bin in Dich vergnalt&#8220;. Wenn die Liebe beim Schreibenden zumindest so groß war wie die Grammatik falsch, dann ist es ja recht …</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-606" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-inschrift-burgbergturm-1024x640.jpg" alt="&quot;Ich bin in Dich vergnalt&quot;" width="1024" height="640" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-inschrift-burgbergturm-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-inschrift-burgbergturm-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-inschrift-burgbergturm-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-inschrift-burgbergturm-1080x675.jpg 1080w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-inschrift-burgbergturm.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h2>Also Halbzeit, wieder hinab</h2>
<p>Der Turm wird gut verschlossen, Fensteröffnungen und die Eingangstüre auch, und auf – beziehungsweise abwärts geht es. Anfangs wieder auf einem Naturpfad, dann aber weiter auf einem Asphaltsträßchen, auf dem mir auch prompt ein Traktor mit nachfolgendem Auto entgegenkommt.</p>
<h2>Totholz ist wertvoll: die Markgrafeneiche</h2>
<p>Eine außergewöhnliche Natursehenswürdigkeit erwartet mich bald: Die Markgrafeneiche. Dieser mächtige Baum ist zwar ein Riese, leider aber abgestorben. Jetzt dient er als Totholz neuem Leben beim Wachsen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-607" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-markgrafeneiche-see-1024x640.jpg" alt="Mit der Murrbahn zur Markgrafeneiche und schönen Seen" width="1024" height="640" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-markgrafeneiche-see-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-markgrafeneiche-see-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-markgrafeneiche-see-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-markgrafeneiche-see-1080x675.jpg 1080w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-markgrafeneiche-see.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Danach spaziere ich an drei Seen vorbei. Beim ersten lockt eine kleine Holzhütte zur Rast. Er erweckt einen fast skandinavischen Eindruck. Die anderen beiden Seen sind hinter den Bäumen verborgen, der letzte zieht mich aber an: Von der anderen Seite finde ich einen Zugang und sehe, im derzeit abgelassenen Becken, eine reiche Blütenpracht.</p>
<p>Bald hört der Wald auf, nun wandere ich wieder zwischen den Wiesen. Die eine oder andere Blume ist noch zu sehen. In dem kleinen Weiler Ölhaus sehe ich eine weitere Besonderheit: einen Bauerngarten wie zu Omas Zeiten. Ach, ist das romantisch. Oder doch eher rückwärtsgewandt? Nein, eigentlich nicht, ein Bauerngarten zur Selbstversorgung ist doch was Feines. Und ist das derzeit nicht sogar wieder en vogue?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-608" src="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-bauerngarten-1024x640.jpg" alt="Bauerngarten in Ölhaus" width="1024" height="640" srcset="https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-bauerngarten-1024x640.jpg 1024w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-bauerngarten-300x188.jpg 300w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-bauerngarten-768x480.jpg 768w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-bauerngarten-1080x675.jpg 1080w, https://dieterbuck.de/wp-content/uploads/2018/07/murrbahn-bauerngarten.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Auch nach Ölhaus erwarten mich Wiesen, gesäumt von einem Rand aus Mädesüß, die zum Riechen locken. Rechts verläuft die Bahnlinie. Den Fotoapparat habe ich gezückt und vorbereitet. Möchte ich doch so gerne eine bwegt-Bahn fotografieren. Es kommt aber keine, nur eine rote Zuggarnitur. Ist aber auch nicht schlecht, denn das passt farblich gut in die Landschaft.</p>
<p>Und bald habe ich wieder meinen von Anfang her bekannten Weg erreicht. Und kurz danach den Bahnhof. Jetzt noch schnell den Schlüssel bei der freundlichen Ilse Bühler in den Briefkasten geworfen, und die Murrbahn kann kommen. Ich freue mich schon darauf: Ich werde die Füße ausstrecken, auf dem Heimweg die Landschaft genießen und ein bisschen das WLan nutzen.</p>
<p>Noch ein letzter Blick auf die Technik. Was habe ich heute geschafft: Na, immerhin 15,5 Kilometer und die erwähnten 150 Höhenmeter. Unterwegs war ich 4 Stunden. Passt.</p>
<h2>Weitere Informationen:</h2>
<p><strong>Kartentipp</strong>: Freizeitkarte F519 Crailsheim des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL), 1:50 000.<br />
<strong>Sonstiges:</strong> An Sonn- und Feiertagen ist der Turm geöffnet. Ansonsten erhält man den Schlüssel bei Ilse Bühler, Eckartshausen, Sommerberg 28, Telefon 07904 204.<br />
Einkehren: Sonntags und feiertags ist der Burgbergturm bewirtschaftet. <strong>Bitte unbedingt aber vorher anrufen.</strong> Aber auch ohne Turmbesteigung hat man vom Modell der Wallfahrtskirche aus einen Blick in die Landschaft.<br />
<strong>ÖPNV:</strong> Die Murrbahn verkehrt zwischen Crailsheim und Stuttgart und zählt zu bwegt, der neuen Mobilitätsmarke in Baden-Württemberg.</p>
<p>Eine genaue Beschreibung der Wanderung sowie eine interessante Foto- und Filmdokumentation gibt es hier: <a href="https://www.bwegt.de/land-und-leute/bwegt-magazin/wandern-entlang-der-murrbahn-durch-das-schoene-hohenlohe/" target="_blank" rel="noopener">www.bwegt.de</a></p>
<p>Zu einem Interview, das bwegt mit mir geführt hat, <a href="https://www.bwegt.de/land-und-leute/bwegt-magazin/vom-einstigen-kuenstler-zum-bekannten-wanderbuchautor-dieter-buck-im-interview/" target="_blank" rel="noopener">geht es hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dieterbuck.de/murrbahn-hohenlohe">Durch das schöne Hohenlohe &#8211; Wandern entlang der Murrbahn</a> erschien zuerst auf <a href="https://dieterbuck.de">Dieter Buck</a>.</p>
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